Die Amerikanische Ostküste kennenlernen

Vom kühlen Boston, über das lebhafte New York und die eleganten Hauptstadt Washington zum fast subtropischen Miami bietet Amerikas Ostküste eine Fülle von Möglichkeiten, einen spannenden Urlaub zu verbringen. Wer die Ostküste in wenigen Wochen erkunden möchte, ohne von Stadt zu Stadt zu hetzen, hat die Qual der Wahl.

Boston: Die Revolutionäre im Norden

Boston, einst Keimzelle der Amerikanischen Unabhängigkeits- bewegungen, ist auch heute noch wichtige Industrie- und Kulturstadt. Amerikas renommierte Harvarduniversität befindet sich ebenfalls dort. Die Stadt beeindruckt mit historischen Gebäuden aus der Kolonialzeit, zahlreichen Museen, exzellenten Restaurants und einem wunderschönen Hafen. Ausgeschilderte Rundgänge, wie etwa der „Freedom Trail“ lassen einen die Vergangenheit hautnah nacherleben, wer möchte, kann eine Stadtführung buchen.

Nur einen Katzensprung entfernt liegt Cape Cod, eine wildromantische Halbinsel mit einem zauberhaften Hafen und lang gezogenen Sandstränden.

Ogunquit: Vielseitige Atlantikschönheit

Ogunquit, in der Nähe von Portland gelegen, ist ein beliebter Sommerferienort. Die idyllisch an einem Felsstrand gelegen Stadt, ist hauptsächlich von Fischern und Künstlern bevölkert, was ihr ein besonderes Flair verleiht. Zahllose Fischrestaurants und kleine Läden säumen die Straßen und dankt des geringen Verkehrsaufkommens wird Ogunquit zu einem Eldorado für Fußgänger.

Washington D.C.: Sitz der Macht

Amerikas elegante Hauptstadt strotzt nur so vor historischen Gebäuden und Sehenswürdigkeiten. Highlights sind natürlich das Kapitol und das Weiße Haus, auch die vielen „National Monuments“, die an wichtige historische Persönlichkeiten erinnern, sind sehenswert. Um so viel wie möglich zu sehen, empfiehlt sich eine Tour in einem der Sightseeing-Busse, die an allen Ecken der Stadt zu finden sind.

Philadelphia: Zurück zu den Anfängen

Philadelphia gilt als „Geburtsort“ der USA und zählt somit zu den geschichtlich bedeutsamsten Städten. Trotz ihres Aufstiegs zur Metropole hat Philadelphia es geschafft eine gewisse Heimeligkeit zu wahren, wozu die vielen historischen Häuser erheblich beitragen. Sehenswürdigkeiten wie die „Liberty Bell“ oder die „Independence Hall“ erinnern an Meilensteine amerikanischer Geschichte. Mit über 700 Restaurants ist die Stadt zudem ein Mekka für kulinarische Genießer.

Miami: Sonnenparadies an der Südspitze

Ganz im Süden erstreckt sich Miami. Mildes Klima, viel Sonnenschein und weiße Strände machen die Hauptstadt Floridas zu einem Urlaubsparadies. Zahlreiche Attraktionen wie das NASA-Museum oder das Miami Seaquarium sorgen für Abwechslung.

Allgemeines

Für die Planung empfiehlt sich, nicht zu viele Orte in das Programm zu packen, um die Reise auch in vollen Zügen genießen zu können. Wer kleinere, abgelegene Orte anvisiert, sollte über einen Mietwagen nachdenken, größere Städte können bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden. Um flexibel zu bleiben, sollte man Hotels nicht zu früh buchen. Ein, zwei Tage vor Ankunft zu reservieren reicht in den meisten Fällen völlig aus.

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Rundreise Westküste USA

Eines der interessantesten Rundreiseziele ist zweifelsohne der Westen der USA mit toller Natur und Städten. Interessante Städte und mehrere unvergessliche Nationalparks können hier in eine Rundreise mit mehreren Reiseetappen integriert werden.

Großen amerikanischen Städte Westküste

Wer eine Rundreise durch den Westen der USA plant, sollte mindestens zwei imposante Großstädte auf der Besichtigungsliste haben.
San Francisco ist ein absolutes Muss. Der schönste Weg in diese wundervolle Stadt führt von Norden kommend über die Golden Gate Bridge. Vorher den Highway Nr.1 kurz vor der Brücke bei Sausolito verlassen und den Blick von unten auf die Golden Gate Bridge und die Stadt genießen. Die Stadt selbst ist ein Traum und hat viele unvergessliche Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Eine Fahrt mit den berühmten Cable Cars ist als Einstimmung zu empfehlen. Wer beide Linien gefahren ist, kann sich eine Stadtrundfahrt sparen. Weitere Highlights sind Fisherman’s Wharf, Alcatraz und die legendäre Lombard-Street. Los Angelos ist eine Megacity und mit San Francisco in keiner Weise zu vergleichen, hier lockt der Hollywood Boulevard und Beverly Hills.

Die Nationalparks

Je nachdem wie die Rundreise gewählt wurde, liegen mehrere sehr schöne Nationalparks auf der Strecke. Wer seine Reise in Los Angeles beginnt sollte unbedingt einen Abstecher zum Joshua Tree National Park machen. Er liegt zwar ein wenig abseits der gängigen Routen, ist aber einzigartig und einen Besuch wert. Wer keine sehr langen Tagesetappen mag, kann in Palm Springs übernachten.

Unbedingt zu empfehlen ist auch der Yosemite National Park. Hier jagt ein Naturschauspiel das andere. Direkt im Park gibt es auch sehr schöne Übernachtungsmöglichkeiten. Auch der Sequoia Nationalpark mit seinen imposanten Mammutbäumen ist absolut sehenswert.
Ein einzigartiges Naturerlebnis ist auch ein Besuch des Mono Lakes.

Planung der Rundreise

Erstes wichtiges Planungskriterium der Rundreise ist die zu Verfügung stehende Zeit. Nach der Zeit kommt immer das Geld. Wer mit wenig Zeit auskommen muss, sollte vielleicht überlegen, eine Einwegstrecke zu planen. Entweder von San Francisco bis San Diego oder umgekehrt. Hier spart man sich viel Zeit, da man nicht zum Ausgangspunkt zurück muss.

Allerdings ist es etwas teuer als eine Rundreise, da ein Gabelflug meist mehr kostet und für den Mietwagen eine Einweggebühr hinzu kommt.
Ganz wichtig ist, keine zu großen Tagesetappen zu planen. Man hat sich ganz schnell mit den Entfernungen verschätzt und sitzt dann den ganzen Tag nur im Auto.